PLAN 80
Planungsgruppe für Architektur und Städtebau
Dipl.-Ing. Architekt
Rainer Kretschmer
Kärntener Straße 8
10827 Berlin-Schöneberg
Telefon 030/787912-0
Telefax 030/78791220
Teledata 030/78791233
E-Mail
office@plan80.de
Dipl.-Ing. Rainer Kretschmer Fon 030/787912-0 Fax 030/78791220 Mail
office@plan80.de
Konzeption und Realisierung:
Dipl.-Ing. Ute Ketterkat Fon 030 - 68 5 14 14 Fax 030 - 68 5 14 14 Mail
kontakt@ketterkat.com
Berufshaftpflicht >
Bürosituation >
Personalkapazität >
Gründungsjahr >
Software >
Leistungsfähigkeit >
Berufliche
Qualifikation >
Technische
Kapazität >
Qualitäts- und
Kostenkontrolle >
Bürosituation
205 m² Bürofläche in Berlin-Schöneberg aufgeteilt in 7 Arbeitsräume zuzüglich Nebenflächen sowie projektbezogene Baubüros vor Ort.
Personalkapazität
Die maximale Teamstärke des Büros beträgt
1 Architekt (Inhaber)
12 Diplom-Ingenieure
2 Personen Sekretariat
AM 51 - Neubau einer Backhalle mit Teilkeller (1989/90)
Konstruktion:
Aufgehendes Mauerwerk in KSL, Ortbetondecken, Pultdach-konstruktion mit Leimbrettbindern, gespundete Bohlenschalung, Warmdach mit Schweißbahnabdichtung. Außenliegende Wärmedämmung mit mineralischem Putz. Kunststoffensterelemente mit Isolierverglasung.
Kurzbeschreibung:
Für den auf dem gleichen Grundstück bestehenden Backbetrieb mußte ein Ersatzbau geschaffen werden, welcher dem gestiegenen Raumbedarf des Betriebes Rechnung trägt und sich gleichzeitig dem sehr schmalen Grundstück anpaßt. Da dieses nur durch eine einseitige Grenzbebauung möglich war, wurde zur Senkung der Baukosten nur ein Teilkeller vorgesehen und dadurch aufwendige Abfangungsmaßnahmen an der Grundstücksgrenze vermieden. Der Hallenbereich weist eine Grundfläche von ca. 475 m2 auf, der Lagerkellerbereich, der auch die Sozialräume und Heizung/Hausanschlußraum beinhaltet, ca. 350 m2.
Software:
Betriebssystem: Windows 98, 2000, Windows NT und XPProgrammanwendungen: CAD-Programm Ribcon/Arriba CA3D V 23.1 verbunden mit dem AVA-Programm Idealog 4.1 ASBwin 9.0 sowie das Microsoft Office Professional-Paket mit Word, Excel, Outlook, PowerPoint, Access, Publisher und Project.
Leistungsfähigkeit
:
Das Büro bietet die Bearbeitung der Leistungskomplexe gemäß Teil II HOAI "Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildendem Ausbau" sowie Teil V "Städtebauliche Leistungen" umfassend in allen Leistungsphasen an. Darüber hinaus können Leistungen der Projektsteuerung und Projektleitung wie auch der Objektbetreuung übernommen werden bzw. sämtliche freiberuflichen Leistungen für ein Bauvorhaben in Generalplanerschaft abgedeckt werden. Aufgrund der Qualifikation und Organisation des Büros wird eine kompetente Bearbeitung der übertragenen Leistungen, auch unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen öffentlicher bzw. öffentlich geförderter Bauvorhaben gewährleistet. Durch die computergestützte Arbeitsweise können auch große Bauvorhaben zügig und termingerecht bearbeitet werden.
AC 22 - Hüllensanierung einer Shedhalle (Aktuell)
Kurzbeschreibung :
Die Shedhalle mit den Hauptabmessungen von 112,0 m x 48,0 m wurde im Jahr 1955 in Ortbeton errichtet. Besonders auffällig und als Beweis der sehr hochwertigen bautechnischen Handwerkskunst sind die Shedschalen zu erwähnen, deren Konstruktionsstärke in Feldmitte nur ca. 7 cm beträgt. Geplant ist im Dachbereich eine zusätzliche Wärmedämmschicht einzubauen und darüber eine hinterlüftete Stehfalzeindeckung aus Aluminiumbahnen zu errichten, welche über eine Stahlunterkonstruktion die Lasten auf die Längsriegel des Sheds abträgt. Ergänzend zur Dachsanierung erhalten die Außenwandflächen einen mineralisch aufgebauten Vollwärmeschutz einschließlich mineralischem Deckputz.
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ALT 116 - Erweiterung und Aufstockung eines Produktionsbetriebes für Backwaren (1988/89)
Konstruktion:
2-geschossige Ortbeton-Rahmenkonstruktion mit KSL-Ausfachung, außenliegende Wärmedämmung mit Alu-Vorhangfassade, Kaltdach mit Schweißbahnabdichtung.
Kurzbeschreibung:
Die Grundfläche des vorhandenen Betriebes (unterkellerte Halle mit einer Grundfläche von ca. 400 m2) wurde durch einen Anbau von ca. 200 m2 auf insgesamt 600 m2 erweitert und im zweiten Bauabschnitt mit einer kompletten Aufstockung versehen, so daß nun insgesamt 1200 m2 Produktionsfläche zur Verfügung stehen. Die neue Fassadenverkleidung umfaßt Alt- und Neubaubereich und gibt dem Gesamtgebäude ein einheitliches Gesicht.
PLAN 80
Planungsgruppe für Architektur und Städtebau
Dipl.-Ing. Architekt
Rainer Kretschmer
Kärntener Straße 8
10827 Berlin-Schöneberg
Telefon 030/787912-0
Telefax 030/78791220
Teledata 030/78791233
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B 2 - Neubau des Betriebsstandortes einer Einkaufs- und Liefergenossenschaft (1992/1993)
Städtebau :
Auf einer Fläche von 34 ha, je zur Hälfte mit landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Nutzung, war für eine Gewerbeansiedlung in Abstimmung mit der Gemeinde, dem Landratsamt und der Landesregierung ein Vorhaben- und Erschließungsplan zu erarbeiten und bis zur Genehmigung zu begleiten. Im Rahmen dieser Bearbeitung wurde auch eine Umwelterheblichkeitsuntersuchung durchgeführt und durch die Festlegung entsprechender Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen die Genehmigungsfähigkeit herbeigeführt.
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Konstruktion - Halle
Stahlbetonfertigteil
-Konstruktion auf Rampenniveau mit vorgehängter Gasbetonfassade sowie Gasbetondachplatten unter Folieneindeckung und Wärmedämmung. Hallenfläche ca. 6300 m2, aufgeteilt in zwei Brandabschnitte, mit insgesamt 22 Anpaßrampen mit Tordichtung.
Büro- und Verwaltungsgebäude :
4-geschossig mit Vollkeller in Ortbeton, außenliegender Wärmedämmung, Klinkervorhang-Fassade, Gründächer über Folien-abdichtung sowie Glaserker in Pfosten-Riegel-Konstruktion. Innere Tageslichtführung über Dach-Ober-lichtlaterne und Galerieausbildung bis ins EG.
Werkstattgebäude
als 2-gesch. Ortbetonbau mit Klinkerfassade.
Außenanlagen :
ca. 12.500 m2 angelegt als
Betriebshoffläche mit Umfahrt
(schwerlastgeeignetes Betonverbundsteinpflaster auf tragfähigem Unterbau), Stellplatzflächen als Betonwabensteine, in die Außenanlagen integrierte Abwasseraufbereitung mit Öl- und Koaleszenzabscheider, bioaktiver Kleinkläranlage und Versickerung über Becherwerkbeschichtung.
Kurzbeschreibung :
Auf dem ca. 34.000 m² großen Grundstück sollte der n
eue Betriebsstandort einer Einkaufs- und Liefergenossenschaft
geplant und errichtet werden. In Abhängigkeit der betriebsspezifischen Anforderungen wurden die benötigten Gebäudeflächen in drei Baukörper aufgeteilt. Zentrales Bauteil ist die Lager- und Komissionierhalle mit einer lichten Höhe bis UK Binder von 7 m, was im Palettregallagerbereich eine 4-fach-Stapelung zulässt. Zusätzlich sind in die Hallenfläche eine Frischdienstzone mit jeweils ca. 300 m² Kühl- und Tiefkühlhallen integriert. Durch Anordnung von Anlieferungszone, Kompakt- und Palettenlager, Expeditionszone sowie Hallenbüros und Maschinenlager wurden sämtliche gewerbliche Betriebsabläufe in einem Gebäude zusammengefasst.
Das Bürogebäude, mit der Halle durch eine
Alu-Glas-Konstruktio
n verbunden, nimmt im 1. bis 3. OG sämtliche Abteilungen der Verwaltung aus, wie Geschäftsführung mit 2 koppelbaren Seminar- und Sitzungsräumen, Buchhaltung, Registratur, EDV, Einkauf, Vertrieb und Lagerleitung. Im Erdgeschoß sind die Bereiche mit Publikumsverkehr wie Auftragsannahme, Kasse, Information sowie die Maschinenabteilung mit Maschinenausstellung angeordnet. Das tagesbelichtete Untergeschoß nimmt die Sozial- und Pausenräume für die gewerblichen Arbeitnehmer ebenso auf, wie Heizzentrale, Trafo- und Mittelspannungsstation sowie Kompaktarchiv. Im dritten Gebäude sind die LKW-Werkstatt, der Werkstattstützpunkt für Kälte- und Gerätenotdienst sowie im Obergeschoß zwei Hausmeisterwohnungen angeordnet.
BBD -
Fleischgrosshandel und -zerlegebetrieb
: Modernisierung und Erweiterung nach EG-Richtlinien (1996/97)
Kurzbeschreibung :
Der bestehende Betrieb sollte trotz weiterlaufender Produktion modernisiert und erweitert werden.Durch Auslagerung der Büroflächen, Anbau von Expeditionsflächen und Umnutzung sonstiger bestehender Gebäudeteile konnte eine Gesamtfläche von ca. 1.750 m² BGF neu strukturiert und durch umfangreiche Maßnahmen dem Standard der neuen EG-Richtlinien für fleischverarbeitende Betriebe angepaßt werden.
BR 68-70 -
Neubau eines Büro- und Gewerbegebäudes
(1994/95)
Kurzbeschreibung :
Aufgrund der Abwanderung des ansässigen Betriebes sollte für das 1.385 m2 große, innerstädtische Gewerbegrundstück ein neues Nutzungskonzept entwickelt werden. Geplant wurde ein 6-geschossiges Büro- und Gewerbegebäude in Blockrandausbildung mit ca. 3.600 m2 BGF, welches pro Etage an 1 bis 4 Nutzer vermietet werden kann. Unter dem Grundstück erstreckt sich auf der Hälfte der Grundstücksbreite in voller Grundstückstiefe eine Tiefgarage mit Doppelparkern, wobei auf Hofniveau die Decke zusätzlich als Stellplätze genutzt wird.
FALK 6/8 -
Grundsanierung und Neuausbau einer Vollkornbäckerei
(1995/97)
Kurzbeschreibung
Das Gebäudeensemble eines ehemaligen Backkombinates, welches seit einigen Jahren brach lag, sollte für den Betrieb einer Vollkornbäckerei grundsaniert und neu ausgebaut werden. Sämtliche Gebäudeteile mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 2.200 m² wurden durch Rückbau in den Zustand des erweiterten Rohbaus versetzt, um dann einen kompletten Neuausbau einschließlich aller technischen und betriebstechnischen Ausstattungen ausführen zu können, wobei in die vorhandenen Gebäudestrukturen eine moderne Backwarenproduktion eingepaßt werden mußte.
HAND 3 -
Neubau eines Bäckerei und Konditoreibetriebes
(1995/96)
Konstruktion :
Hallenbereich
: Frostfrei gegründete Winkelstützwand aus Stahlbetonfertigteilelementen mit zwischenstehenden Stahlbeton-fertigteilstützen. Obere Wandbereiche in KSL-Mauerwerk ausgefacht mit Bodenplatte in Ortbeton auf Auffüllschicht und Wärmedämmung in Rampenhöhe, oberseitig Fliesenbelag im Rüttelverfahren. Satteldachkonstruktion aus Leimbrettbindern L=20m mit Quersparren und doppelt gespundeter Schalung, unterseitig sichtbar belassen, oberseitig Warmdach mit Folieneindichtung. Kopfbau: 2-geschossiger Massivbau mit zimmermannsmäßig errichtetem Dachstuhl, volle Unterkellerung als weiße Wanne. Tragende Wände in KSL-Mauerwerk außenseitig mit Vollwärme-schutzsystem, Geschoßdecken in Stahlbeton, Dacheindichtung als farbbeschichtete Alu-Stehfalzkonstruktion.
Der bestehende Betrieb verfügte über zwei voneinander räumlich getrennten Produktionsstätten im Innenstadtbereich. Um diese beiden Standorte zusammenzuführen und zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, wurde auf dem hierfür erworbenen Gewerbegrundstück eine Produktionshalle mit ca. 600 m² Grundfläche sowie ein unter-kellerter, 2-geschossiger Kopfbau entwickelt. Der Kopfbau nimmt im KG die Wasch- und Umkleideräume sowie Heizung und Hausanschlußraum auf. Im Erdgeschoß befindet sich ein Ladengeschäft mit Vorbereitungsraum sowie ein Pausenraum. Das 1. OG ist als Bürozone ausgelegt und gliedert sich in 3 Räume mit ent-sprechenden Nebenflächen. Der Hallenbereich umfaßt die gesamten Produktionsbereiche einschließlich Rohstofflager und Expeditionszone
ILS -
Neubau eines Gewerbe- und Dienstleistungsparks
(1994/95)
Kurzbeschreibung:
Auf dem ca. 30.000 m2 großen Gewerbegrundstück in Ilsenburg sollte ein Gewerbe- und Dienstleistungspark geplant und errichtet werden, in welchem verschiedene Firmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes sowie branchenspezifische Dienstleister angesiedelt werden sollen. Da das fast quadratische Grundstück an drei Seiten durch öffentlichen Straßenraum begrenzt wird und die Bebauung sich der Maßstäblichkeit des baulichen Umfeldes anpassen sollte, wurde eine pavillionartige Konzeption gewählt, welche die Straßenraumkanten durch eine 3- bis 4-geschossige Einzelbauweise aufnehmen. Für den Innenbereich des Baufeldes wurden flexibel nutzbare Hallenkörper mit Ergänzungsräumen entwickelt, welche durch eine zentrale Erschließungsspange angebunden sind. Das Gesamtvorhaben wurde in drei Bauabschnitte aufgeteilt.
KIEF 44 -
Neubau Produktions- und Bürogebäude
(2003)
Das Gebäude wurde als 3-schiffige nichtunterkellerte Anlage mit Kopfbau entwickelt. Die Seitenschiffe des Hallentraktes bestehen aus einem Stahlverbundskelett, die Ausfachungen aus Stahlbeton-fertigteilen, die
Geschossdecken
wurden als Filigrandecken mit Aufbeton, Trittschalldämmung und Zementestrich ausgeführt und die Dachdecke besteht aus Porenbeton-Fertigteilelementen mit Folieneindichtung. Das mittlere Hallenschiff wird von 28,80 m langen Stahlprofilträgern überspannt, welche auf den Seitenschiffen aufgelegt sind und über ein Trapezblechdach mit Folieneindichtung verfügen. Ein mittig verlaufendes Oberlichtband nimmt die RWA- und Lüftungsflügel auf. Der Hallenboden besteht aus einer Walzbeton-Bodenplatte mit kunststoffvergütetem Verbundestrich. Der Kopfbau ist in Stahlbetonmassivbauweise errichtet worden, teils Ortbeton teils Fertigteile.
Auf dem weitläufigen
Betriebsstandort in Berlin-Treptow
sollte die vorhandene Montagehalle mit den Abmessungen von 43,20 m x 43,20 m um ca. 6.100 m² Montage- und Büroflächen erweitert werden. Um die sehr engen Kosten- und Terminvorgaben erfüllen zu können, musste einerseits eine Gebäudekonzeption entwickelt werden, welche in der Gesamtheit Synergien freisetzt, die ein entsprechend günstiges Kostengefüge ermöglichen und andererseits durch eine geschickte Mischung von Bauteilen verschiedener Vorfertigungsgrade eine minimierte Bauzeit zulässt. Durch die Entwicklung eines 3-schiffigen Baukörpers mit Kopfbau konnte erreicht werden, dass eine Nettogrundfläche von ca. 6.100 m² innerhalb von 7 Monaten fertiggestellt und an den Nutzer übergeben wurde und der Kostenrahmen sogar noch unterschritten werden konnte.
Es entstand ein nicht unterkellertes Gebäude mit den Abmessungen von 100,80 m x 43,20 m. Wobei das Grundraster von 7,20 m x 7,20 m vom Bestandsgebäude übernommen wurde. Die ca. 7,20 m hohe zentrale Montagehalle wird von zwei Seitenschiffen und einen Kopfbau, welche jeweils 2-geschossig sind, umfasst, wobei der Kopfbau für eine zusätzliche 3-geschossige
Aufstockung
geplant wurde. Die hinterlüftete Metallfassade besteht aus einer wagerecht liegenden Alusinuswelle mit horizontalen Alu-Fenster-Bändern
Kief TS -
Umbau im bestehenden Produktionsbereich
(2003/2004)
Parallel und teilweise zeitlich versetzt zu dem Projekt KIEF 44 wurden im Auftrag des Standortes Leistungen erbracht, welche aus der Situation resultierten, dass mit Fertigstellung des Neubaus ein großer Teil der Montage- und Entwicklerbereiche umstrukturiert wurde.
So waren Umkleide- und Sanitärbereiche aus anderen Gebäuden in das Bestandsgebäude zu verlegen, Werkstattbereiche und Labors mit besonderen klimatischen und lüftungstechnischen Anforderungen zu errichten und zusätzliche Maßnahmen im Außenbereich umzusetzen.
NUNS 21 -
Umbau und Erweiterung eines Emaillierwerkes zu einem Gewerbe- und Dienstleistungszentrum
(1991/92)
Die ehemaligen Produktionsgebäude mit Bürotrakt wurden von der Emaillierfirma aufgegeben, die Produktionseinrichtungen demontiert und das Grundstück an eine Investorengruppe veräußert. Nach Beseitigung der festgestellten Schadstoffe (Asbest, Chloride, Titanstäube) wurde das Gebäudeensemble in ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum umgebaut. Die Halle im 1. OG (ca. 1300 m2), welche als Stahl-Brückenkonstruktion mit abgehängtem Hallenboden über der EG-Halle errichtet wurde, erhielt im Austausch für die vorhandene Leichtbaufassade umlaufend Gasbetonaußenwände mit Fensterbandanlage. Die Hallenfläche selbst wurde in acht Gewerbeeinheiten mit Einzelflächen von 150 m2 bis 270 m2 aufgeteilt, erschlossen über einen zentralen Flur, welche über einen Glas-Verbindungsbau an das Treppenhaus der Bürotrakt angeschlossen wurde. Der 2-geschossige Bürotrakt mit einer Grundfläche von 300 m2 wurde um eine Etage aufgestockt. Die gesamte Stromverteilungsanlage wurde neu konzipiert, Zu- und Abwasser, Lüftung, Heizung und Heizzentrale komplett erneuert.
Technische Kapazität :
Das Büro verfügt über ein, alle Arbeitsplätze umfassendes EDV-Netzwerk unter Windows 2000 mit 7 CAD-Arbeitsplätzen sowie 10 alpha-numerischen Arbeitsplätzen. Hardcopy-Ausgabe erfolgt über DIN A4/DIN A3-Laserdrucker bzw. über DIN A0-Rollenplotter. Datenaustausch erfolgt über ISDN-Direktanwahl (Teledata), E-Mail/Internet-Anbindung oder Datenträger wie Disketten.
Gründungsjahr:
1980
Berufliche Qualifikation:
Rainer Kretschmer, geb. 30.06.52
Architekturstudium an der Technischen Universität Berlin Diplomabschluss 1980/81 summa cum laude
Eintragung in die Architektenliste beim Senator für Bau- und Wohnungswesen am 19.03.84
Berufshaftpflicht:
AXA Versicherung AG
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
Haftpflicht-Versicherungs-Nr. 20232005172
Grunddeckung:
€ 2.000.000,- für Personenschäden
€ 1.000.000,- für sonstige Schäden
Die Deckungssummen können im Rahmen von Projektverträgen den Wünschen des Bauherren angepasst werden, sodass für jedes Bauvorhaben die passenden Deckungszusagen für alle Schadensarten zur Verfügung gestellt werden können.
Bauherren
Bauaufgaben
- Öffentlich
-
Industrie
-
Handel
-
Investoren
-
Handwerk
-
Privat
- Neubau (Gebäudekomplex)
-
Neubau (Einzelbauten)
-
Anbau
-
Umbau
-
Modernisierung / Sanierung
-
Denkmalpflege
Kosten
Büroprofil
- über 9 Mio. Euro
-
über 4 Mio. Euro
-
2 bis 4 Mio. Euro
-
1 bis 2 Mio. Euro
-
über 500.000 Euro
-
bis 500.000 Euro
- Berufshaftpflicht
-
Berufliche Qualifikation
-
Bürosituation
-
Leistungsfähigkeit
-
Personalkapazität
-
Qualitäts- und Kostenkontrolle
-
Technische Kapazität
Aktuell
Kontakt
Impressum
- Adresse
-
Anfahrt
Sitemap - Projektauswahl
Projekte
Büroprofil
Kontakt
Aktuell
Qualitäts- und Kostenkontrolle
:
Durch die Bildung von Projektteams, welche das übertragene Bauvorhaben durchgängig und in permanenter Rückkopplung mit dem Büroinhaber bearbeiten, wird intern eine wirkungsvolle Qualitätsüberwachung realisiert und Informationsverluste durch Übergabe von einem Bearbeiter zum nächsten vermieden. Die Kostenkontrolle setzt bereits im Stadium des Vorentwurfes ein und wird projektbegleitend bis zur Fertigstellung mitgeführt. Durch Einsatz des AVA-Programmes Idealog mit dem Baustein Kostenüberwachung können die Kosten über alle Leistungsphasen hinweg transparent dargestellt und geprüft werden. Zusätzlich kann eine Budgetierung von Bauvorhaben vorgenommen werden. Bei der externen Qualitätskontrolle, also der Überwachung der Bauleistungen, wird durch örtliche Präsenz und entsprechende Berufserfahrung die Einhaltung der einschlägigen Ausführungs-vorschriften sichergestellt.
RUD 132 -
Aufstockung eines Geschäftshauses
(1994/95)
Das zweigeschossige Geschäftshaus aus den 60-iger Jahren sollte durch Aufstockung einer Büroetage erweitert werden. Aufgrund der statischen Vorgaben wurde eine Leichtbaukonstruktion gewählt, welche die Lasten über einen Trägerrost in das vorhandene Gebäude abführt. Der in die Bürofläche integrierte Wintergarten erhielt zur Sicherstellung verträglicher Raumtemperaturen eine Isolierver-glasung mit innenliegendem Sanko-Prisma.
RUD 132 A -
Umbau und Umnutzung eines Geschäftshauses
(2001/2002)
Das im Jahre 1994/95 durch Aufstockung erweiterte Geschäftshaus RUD 132 stand nach Auszug des Hauptmieters (EG und Souterrain) zur Umnutzung und zum Umbau an. Die Fläche wurde in 3 Bereiche (EG: Arztpraxis und therapeutisches Fitnesscenter, Souterrain: Tanzclub und Diskothek) aufgeteilt und entsprechend der unterschiedlichen Nutzungen ausgestaltet und ausgebaut.
SAAL 11 -
Neubau eines Büro- und Lagergebäudes
(1989)
3-geschossiger Stahlbeton-Skelettbau mit Gasbetondeckenplatten und außenliegenden Gasbetonfassadenplatten, 3-läufige Stahl-Element-Treppe mit Fliesenbelag. Warmdachkonstruktion mit Folieneindeckung, thermisch getrennte Aluminiumfensterelemente mit außenliegender Schattierung. Abfangung des Geländeversprungs (ca. 3 m) durch Stahlbeton-Bohrpfahlwand in der Gründungsachse.
Kurzbeschreibung:
In den 3-geschossigen Baukörper, welcher in Fertigteilbauweise erstellt wurde, ist ein 7 Meter hoher, ca. 280 m2 großer Hallenkörper eingeschoben, der als Hochregallager mit Staplerbeschickung genutzt wird. Die Bodenplatte ist als Vakuumbeton mit Korrudureinstreuung ausgeführt. Die restlichen ca. 550 m2 Geschoßflächen nehmen die Bereiche Geschäftsleitung, Sitzungsraum und Expeditionsbüro auf. Ein verglastes Brückenbauwerk verbindet den Neubau mit dem Altbau.
SIE 62 -
Hüllensanierung und brandschutztechnische Ertüchtigung
Gebäudegruppe 15 unter Denkmalschutz (Aktuell)
Nachdem die Hüllensanierung am Bauteil B Anfang 2006 abgeschlossen werden konnte, steht für das Jahr 2007 die bauliche Realisierung der Dach- und Fassadensanierung des Bauteils A an. Parallel hierzu wird derzeit für die Bauteile C und D ein Schadenskataster als Grundlage für die Weiterplanung der Hüllensanierung in diesem Bereich erarbeitet. Die Erkenntnisse dieser Voruntersuchung werden dann in einer konkreten Entwurfs- und Genehmigungsplanung umgesetzt. Im Innenbereich wird die brandschutztechnische Ertüchtigung auf der Grundlage des Brandschutzkonzeptes etagenweise realisiert.
SIE 62 B1 -
Fassadensanierung Gebäudegruppe 15 B Süd Denkmalschutz
(2003/2004)
Die Gebäudegruppe 15 ist ein unter Denkmalschutz stehendes Ensemble mit 4 Gebäudeteilen, welches im Zeitraum von 1924 bis 1941 von Hans Chr. Hertlein in Siemensstadt errichtet wurde. Als Gemeinsamkeit weisen alle Fassaden eine Klinker-Sicht-Mauerwerk-Struktur auf, wobei die tragenden Strukturen und die Art der Fensteröffnungen unterschiedlich ausgeführt wurden. Das Bauteil B ist mit 10 Geschossen, abgesehen vom Uhrenturm, das höchste Gebäude dieser Gruppe und überschreitet damit auch die Hochhausgrenze. Aufgabe war die durchgreifende Fassadensanierung unter Berücksichtigung der denkmalrechtlichen Aspekte. Auslöser dieser Maßnahme waren großteilige Materialabsprengungen an den profilierten Betoneinfassungen der Fensteröffnungen, verursacht durch Aufkorrodieren der Bewehrungsstähle.
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Weitere Schadenspunkte stellen die Klinkerverfugung, die Fensterelemente als solches und die Gebäudefuge dar. Nach Entwicklung eines neu konzipierten Stahlbetonfertigteils (mit Edelstahlbewehrung und thermischer Trennung) sowie Abstimmung aller Details wie Fugenform, -farbe und -material, Fensterlage und -ausführung und Ersatzklinker mit dem Denkmalschutz, wurde als 1. Bauabschnitt die Ost- und Südfassade mit einer Gesamtfläche von ca. 3.500 m² saniert. Hierzu wurden sämtliche Stahlbeton-Fenstereinfassungen ausgetauscht, alle Fensterelemente erneuert und die gesamte Fassadenfläche entfugt, gereinigt, Fehlsteine ausgetauscht und neu verfugt. Abschließend wurde die Fläche hydrophobiert.
SIE 62 B2 -
Fassadensanierung Gebäudegruppe 15 B Nord Denkmalschutz
(2005/2006)
Ab August 2005 wurde der 2. Bauabschnitt bestehend aus der Nord- und Westfassade mit einer Gesamtfläche von ca. 4.100 m² saniert. Die Maßnahme wurde im April 2006 abgeschlossen.
(Vergleich auch Projekt SIE 62 B1)
Zusätzlich wurden in diesem Bauabschnitt sämtliche Dachflächen des Bauteil B erneuert.
STA 22 -
Neubau eines Produktionsgebäudes für eine Grossbäckerei
(1998/2000)
Teilkeller als Stahlbetonkonstruktion Weiße Wanne,
Aufzugunterfahrten durch Abtäufung von Stahlbeton-Kastenelementen
in das Grundwasser, Bodenplatte in Unterwasserbeton. Produktionshallen EG und 1. OG in Stahlbetonskelettbauweise, Stützen und Unterzüge als Fertigteile, Decken als Filigranplatten mit Aufbeton. Außenwände bestehend aus zwischen die Stützen eingesetzte Gasbeton-Wandplatten, zusätzlich außenliegende Wärmedämmung und hinterlüftete Alu-Well-Fassade bzw. im Stützenbereich Klinkerlisenen. Dach über 1. OG als freitragende Leimbrettbinder mit Quersparren, F-30-Schalung und Warmdach.
Das vorhandene
Betriebsgebäude ist aufgrund permanenter Expansion
zu klein geworden. Da dieser Standort erhalten werden soll, wurde in fußläufiger Entfernung ein zweites Grundstück erworben und hier ein zusätzliches 2-geschossiges Produktionsgebäude mit insgesamt 4000 m² Produktionsfläche, 180 m² Bürofläche sowie einem Sozialtrakt mit 150 m² errichtet. Die Heiz- und Backtechnik wird einerseits über eine Tandemkesselanlage mit 1000 kW Leistung versorgt, wobei die Prozeßwärme mittels Thermoöl transportiert wird. Andererseits stehen für den Stikkenbackprozeß nochmals 10 direktbeheizte Öfen mit insgesamt 800 kW zur Verfügung. Alle Brenner werden mit Erdgas versorgt, wobei die Abgase über 3
Wärmerückgewinnungsanlag
en geführt werden.
Die gesamte Gebäude- und Produktionsplanung ist einem integrierten Umweltkonzept unterworfen, welches durch recourcensparende Verfahren, Energieeinsparungskomponenten und umweltverträgliche Abläufe zum einen Produktionskosten senkt, zum anderen Emissionen reduziert. Zusätzlich wurde auf der Dachfläche eine Photovoltaikanlage mit 43 kwp errichtet, welche den produzierten Strom in das Netz einspeist.
STA 22A -
Errichtung von Einzelhandelsflächen als Anbau an ein historisches Gebäude
(2000/2001)
Nicht unterkellertes 1-geschossiges Gebäude mit
begrüntem Flachdach
. Stützen und aussteifende Wände in Stahlbeton, Dachkonstruktion in Stahlprofilbau mit Trapezblechen unter Gefällewärmedämmung mit Foliendach und extensiver Dachbegrünung. Bodenplatte mit schwimmendem Heizestrich unter Fliesenbelag. Nach Fertigstellung des Produktionsgebäudes (STA 22) wurde als bauliche Ergänzung des vorhandenen historischen Wasserturms ein 1-geschossiges Gebäude errichtet. Der Flachbau nimmt die Gebäudekanten des dahinterstehenden Produktionsgebäudes auf und umfasst den
Wasserturm auf der
rückwärtigen Seite. Da die Vorderfassade dem Radius der Straßenbiegung folgt, erhält der Turm in Kombination mit dem Flachbau eine definierte straßenräumliche Bedeutung. Trotzdem bleibt der Turm als Solitär erlebbar, da er "umwandert" werden kann und der bauliche Anschluss zum Flachbau lediglich durch eine Schrägverglasung realisiert wird. Eine Nutzungseinbindung des Turms erfolgte durch die Errichtung der "Turmstube" im EG. Der Neubaubereich nimmt 6 Einzelhandelsgeschäfte auf insgesamt ca. 700 m² BGF auf. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wurde der Wasserturm, der unter Denkmalschutz steht, umfassend saniert.
Impressum >
Aktuell
GLO 24
Vorgehängte Balkonanlagen an einem altberliner Wohnhaus
Anbau >
WART 40
Machbarkeitsstudie Amtsgericht Hohenschönhausen Berlin
Generalplanerleistungen >
SIE 62
Hüllensanierung und brandschutztechnische Ertüchtigung, Gebäudegruppe 15 unter Denkmalschutz
Denkmalpflege >
Generalplanerleistungen >
AC 22
Hüllensanierung einer Shedhalle - Braunschweig
Sanierung >
Generalplanerleistungen >
WI 21 -
Verwaltungsgebäude (1994/99) Umbau und Neugestaltung in 4 Bauabschnitte
n
In dem denkmalgeschützten
Fernmeldeamt 1 in der Winterfeldtstrasse
wurden im Zeitraum von 1994 bis 1999 eine Fläche von insgesamt 9.000 m² BGF in vier aufeinanderfolgenden Bauabschnitten einer völlig neuen Nutzung zugeführt. Hierzu waren neben der Neuplanung der Einzelflächen auch die denkmalgerechte Erneuerung der Fensteranlagen, Einbindung der Teilflächen in das Erschliessungs- und Rettungssystem, sowie die Anbindung und Erweiterung der vorhande
Aufgrund der technischen Weiterentwicklung konnten die mechanischen Vermittlungsanlagen im 3. OG des Fernmeldeamtes demontiert werden, so daß eine BGF von ca. 3.890 m2 zur Umnutzung und Neugestaltung zur Verfügung stand. Als neues Nutzungskonzept war die Errichtung einer Netzmanagementzentrale einschließlich der zugehörigen Zentraltechnik sowie die peripher benötigten Aufschalt- und Meldplätze zu konzipieren. Hierbei waren insbesondere spezielle Anforderungen an Raumklima und Installationsflexibilität sowie Gestaltung, Raumaufteilung und Raumzuordnung zu berücksichtigen.
Durch weiteren Rückbau der mechanischen
Vermittlungsanlagen
konnte eine weitere Fläche von ca. 2.060 m² BGF einer Umnutzung und Neugestaltung als Büroflächen zugeführt werden
Im Rahmen des 3. Bauabschnittes wurde auf einer weiteren
Brachfläche
eine neue, zentrale unterbrechungsfreie Stromversorgung mit Batteriebänken, Gleichrichter und Steueranlagen sowie eigener zugeordneter Klima- und Entrauchungszentrale mit dem Ziel errichtet, in der Folge die ursprünglich hierfür genutzte und nun zu groß gewordene Fläche umnutzen zu können.
Nach Fertigstellung des BA III konnte die alte
Stromversorgungsanlage
abgeschaltet und demontiert werden.Nach Dekontermination der Technikflächen konnten ca. 2.000 m² BGF zur Erweiterung der Netzmanagementzentrale einschließlich notwendiger Zuarbeitungsräume unter Berücksichtigung einer extrem hohen technischen Ausstattungsdichte umgebaut und neu ausgestattet werden.
HE 12 -
Neubau einer Schulsporthalle mit Gymnastikraum und Kinderhort
(2000/02)
Das Gebäude ist in Massivbauweise konzipiert, wobei die
Umfassungswände der Sporthalle
sowie die Außenwände gegen Grund in Ortbeton errichtet sind, Innenwände on KSL-Mauerwerk geputzt. Das selbsttragende Membrandach ist im Längswandbereich auf einer verglasten Pfostenkonstruktion aufgelegt und überspannt den beheizten Parkett-Schwingboden.
Als Erweiterung der vorhandenen Grundschule war ein Gebäudekomplex mit Einfeldsporthalle, Gymnastikraum sowie ein Schulhort mit 6 Gruppenräumen zu entwickeln. Als Baugrundstück stand eine von Süd nach Nord abfallende Fläche zur Verfügung.
Um den unterschiedlichen Nutzergruppen und Zuordnungen gerecht zu werden, erhielt die im nördlichen Grundstücksteil angeordnete Sporthalle einen eigenen Zugang, der Hort wird eine Etage höher unter Ausnutzung der Hangsituation erschlossen, so dass sich die Strukturierung in 3 Gebäudeteile ergibt: Nördlich der Hallenkörper mit angeschlossenem
Gerätebereich
, mittig eine 2- bis 3-geschossige Erschließungs- und Versorgungsspange mit abschließendem Gymnastikraum und südlich der 2-geschossige Hortteil mit den 6 Gruppenräumen, Kommunikationszone und zentralem Atrium.
Derzeit ist erst die Sporthalle mit Nebenräumen realisiert worden, für den Hortbereich und den Gymnastikraum liegt die Baugenehmigung vor.
KÄ 8 -
Fachschule für das Bäckerhandwerk Erweiterung, Umbau und Modernisierung
(1993/94)
Die Karl-Grüsser-Fachschule für das Bäckerhandwerk ist seit den 60iger Jahren in einem ehemaligen 5-geschossigen Industriebau aus der Jahrhundertwende angesiedelt. Im Rahmen der Erweiterung wurde die Bruttogeschoßfläche von 735 m2 auf 1160 m2 erhöht. Die beiden Lehrbackstuben wurden umgebaut, modernisiert und neu ausgestattet. Als zusätzliche Fachräume wurden ein EDV-Schulungsraum sowie ein Schulungsraum für Fachverkäufer/innen mit Ladeneinrichtung und Dekorations-schaufenster realisiert. Das Raumprogramm wird durch neugestaltete Klassenräume sowie Sanitär-, Dusch- und Umkleideräume abgerundet und durch ein Kasino mit Pausenraum ergänzt. Um für den Schulbetrieb auch die zeitgemäßen Sicherheitsaspekte zu gewährleisten, wurde ein neuer Aufzug installiert, sowie durch Anbau einer Treppenanlage die Fluchtwegesituation angepasst.
MOR 10 A/C -
Umbau eines Polizeiabschnitts im Berliner Modell
(2003/2004)
Im Rahmen der Umstrukturierung des Berliner Polizeidienstes wurden die Gebäudeteile A und C, welche vom Abschnitt 21 genutzt werden, entsprechend der neuen Anforderungen von Raumzuschnitt und der technischen Ausstattung neu konzipiert und umgebaut. Zusätzlich wurde für den Gebäudeteil A, welcher aus dem Jahre 1961/62 stammt, eine umfassende Hüllensanierung mit Betonsanierung, Erneuerung aller Fenster unter Berücksichtigung thermischer, schallschutztechnischer und sicherheitstechnischer Belange, Ertüchtigung der Fassadenfläche in Hinblick auf die Energieeinsparverordnung sowie Erneuerung der Dachdämmung und Dichtung nach Entsorgung der schadstoffbelasteten Dämm- und Dichtmaterialien notwendig.
MOR 10 B -
Umbau eines Polizeiabschnittsim Berliner Modell
(2004/2006)
Aufgrund der bauqualitativen Feststellungen am Bauteil A wurde festgelegt, das Bauteil B, welches ebenfalls im Jahre 1961/62 errichtet wurde, durchgreifend zu sanieren. Hierzu wurde das Gebäude einschließlich der gesamten Haustechnik bis auf den Rohbau zurückgebaut und den aktuellen Forderungen entsprechend saniert. Neben der Sanierung der gesamten Außenhülle (Betonsanierung, Vollwärmeschutz, neue Tür- und Fensteranlagen, Dachdämmung und Dichtung sowie neue Toranlagen für die Kfz-Halle) wurden neue Dusch- und WC-Anlagen eingebaut, die gesamte Haustechnik auf aktuellen Stand erneuert und die Raumzuschnitte dem jetzigen Bedarf angepasst. Nach Durchführung der restlichen Ausbauarbeiten ( Bodenbeläge, Malerarbeiten etc.) wurde das Gebäude im Januar 2006 an den Nutzer übergeben. Die Überarbeitung der Außenanlage, verbunden mit der Erneuerung der Stromversorgung des Standortes erstreckte sich bis Mitte 2006.
BER 20 -
Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützen Wohn- und Geschäftshauses
(1995/97)
Das seit längerer Zeit leerstehende 2-geschossige Gebäude sollte unter Berücksichtigung denkmalschützender Belange grundlegend saniert werden. Die eingestürzten Gebäudeteile (Seitenflügel und Quergebäude) sollten neu errichtet werden. Ziel der Maßnahme war die Realisierung folgender Nutzungen:
KG: Schankraum im historischen Kellergewölbe mit Nebenflächen in der neuen Hof- und Seitenflügelunterkellerung
EG: Büro-Ladenraum zuzüglich einer 1-Zimmerwohnung 1. OG + DG Wohnnutzung Die historische Stuckfassade sowie die Fensterelemente waren im ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
BON 75 -
Neubau einer 3-Familien-Villa unter Verwendung einiger Altbauteile
(1986/87)
2-geschossiger, vollunterkellerter Mauerwerksbau (Poroton) mit mineralischem Außenputz, Ortbetondecken mit schwimmendem Estrich, zimmermannsmäßiger Dachkonstruktion mit umlaufendem Gaubenband.
Kurzbeschreibung:
Auf dem nach Süden hin abfallenden Grundstück sollte der vorhandene, aus den 20-iger Jahren stammende 2-geschossige Würfelbau in eine 3-
Familienvilla
umgebaut werden. Nach Begutachtung und Untersuchung der Bausubstanz wurde beschlossen, nur den Treppenraum, die Straßenfassade und den 1-geschossigen Anbau als Altbaustruktur zu erhalten, diese jedoch entsprechend dem Neuentwurf gestalterisch anzupassen. Das Restgebäude wurde abgerissen und mit erweiterter Grundrißfläche unter Hinzufügung von nach Süden orientierten Balkonen und Terrassen sowie einer weitschwingenden Freitreppenanlage neu erstellt
Im Innenausbau wurde neben der Neuerstellung der gesamten
Gebäudeinfrastruktur
auf Design und Materialien besonderer Wert gelegt. So wurden sämtliche Türelemente je nach Raumkategorie mit Glasausschnitten und ergänzenden Holzglaselementen nach Einzelentwürfen angefertigt, Küchen-, Essplatz- und Speisezimmermöblierung wurden in Abhängigkeit von den Anforderungen des Nutzers entwickelt und gestaltet und nach der werkplanmäßigen Bearbeitung von einer Tischlerei maßgefertigt. Um die Gestaltungselemente des Gebäudes auch auf das Grundstück zu übertragen, wurden die Freiflächen neu gegliedert und die straßenseitige Begrenzung des Grundstücks durch eine eigens hierfür entworfene Stahlelementanlage ausgeführt.
EDEL 16 -
Neubau eines 2-geschossigen Wintergartens mit Dachterrasse und Gründachbereich
(1986/87)
Tragende Struktur als Leimbrettbinder-Skelettbau im unteren Bereich mit ausfachender Pfosten-Riegelkonstruktion aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen und Thermoplusverglasung, zweiter Wintergartenebene als aufgestellte, selbsttragende Alukonstruktion in gleicher Bauart.
Kurzbeschreibung:
An der Südseite einer 2-geschossigen
Altbauvilla
wurde vor der Wohnung im 1. OG ein Wintergarten errichtet, der sich bis zu dem darüberliegenden Dachgeschoß hochzieht und diese beiden Ebenen miteinander verbindet. Da zusätzlich die Dachflächen der beiden eingeschossigen seitlichen Anbauten aus den 50-iger Jahren in die Gesamtanlage eingebunden werden sollten, wurden beide Anbauten mit einer Stahlbetondecke versehen. Das Dach erhielt einen Aufbau als Gründach mit intensiver Bepflanzung. In Verbindung mit der neu hergestellten Außentreppe von der Dachterrasse zum Garten ist ein Nutzungsensemble entstanden, das den vielfältigsten Ansprüchen gerecht wird.
GF 6 -
Dachraumausbau zu Wohnzwecken
(1994/95)
In dem altberliner Wohnhaus aus der Jahrhundertwende wurde der Dachraum zu Wohnzwecken ausgebaut. Im Vorderhaus entstanden zwei Wohnungen mit 3 bzw. 4 Zimmern, Küche, Bad und Wintergarten. Die vorhandene Seitenflügelwohnung 4. OG wurde in den Dachraum hinein erweitert.
GLO 24 - V
orgehängte Balkonanlagen an einem altberliner Wohnhaus
(Aktuell)
Die ehemals stuckverzierte und durch Balkone aufgelockerte Fassade des um die Jahrhundertwende errichteten 5-geschossigen Wohnhauses wurde in den 50-iger Jahren durch Entfernen der Stuckornamentik und der Balkone verschlichtet. Die verbleibenden Balkontüren wurden durch fassadengleiche Brüstungselemente gesichert. Nunmehr ist geplant, zwei Balkonstapel von jeweils vier Balkonen (ca. 1,3 m x 4,0 m) an jeweils zwei Stichträgern abzupendeln. Die oberen Balkone werden jeweils durch eine Stahl-Glas-Konstruktion überdeckt.
HE 5 -
MOD-INST-Maßnahmen an einem bestehenden Mehrfamilienhaus
(1984/85)
Das 4-geschossige Gebäude aus dem Jahre 1908 mit 6 Wohnungen und 3 Ladengeschäften wurde mit Hilfe öffentlicher Mittel durch-greifend instandgesetzt und in Teilbereichen modernisiert. Neben der kompletten Neueindeckung der Dachflächen und der Holzbockbekämpfung im Dachstuhl durch Heißluftbehandlung wurden insbesondere die Fassaden überarbeitet und die historische Straßenfassade in der ursprünglichen Stuckornamentik wieder hergestellt. Der zweite Schwerpunkt lag in der Sanierung des Tiefkellers, angefangen bei der Erneuerung der Außenwandabdichtung über Neueinbau der Zu- und Abwasserverteilung einschließlich Hebeanlage bis hin zum Einbau eines feuerbeständigen Müllraums mit Zu- und Abluft sowie Entrauchung.
LANK 2-3 -
MOD-INST Maßnahmen an einem bestehenden Wohngebäude mit Dachraumausbau
(1988/89)
Das 3-geschossige nicht unterkellerte, freistehende Wohnhaus mit 6 Wohnungen wurde, was insbesondere die wohnungsübergreifenden Bauteile betrifft, umfassend instandgesetzt. Hierzu wurde der Dachstuhl saniert, die gesamte Dacheindeckung erneuert, alle Fassaden neu verputzt, ein Großteil der Fenster neu eingebaut und das Treppenhaus neu gestaltet. Zusätzlich wurde eine komplett neue Elektroversorgung mit Zählerkonzentration sowie eine Klingel-/Gegensprechanlage eingebaut. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde im Dachgeschoß eine Wohnung mit 3 Zimmern, Küche, Bad und Dachterrasse errichtet. Die Beheizung erfolgt über die vorhandene Zentralheizungsanlage. Die Brauchwassererwärmung wird durch eine Wärmepumpe bewerkstelligt.
OLL 111 -
Errichtung eines Hotelbetriebes
(1991/92)
Der bestehende 4-geschossige Altbau aus der Jahrhundertwende mit Holzbalkendecken und Berliner Dach wurde durch Ausbau des Dachgeschosses, Einbau eines Aufzuges sowie durchgreifende Grundrißänderungen der Etagen in ein 80-Betten-Hotel (4 Sterne) umgebaut. Im Zuge des Umbaues wurden die gesamte technische Gebäudeausrüstung erneuert, die Geschoßdeckenkonstruktion wurde an die heutigen Brand- und Schallschutzanforderungen angepaßt. In der Erdgeschoßebene wurden durch umfangreiche Abfangungsarbeiten der Einbau von 3 Seminarräumen, einer Frühstückszone sowie Foyer mit Rezeption und Bar ermöglicht.
PAUL 22 -
MOD-INST Maßnahmen an einem bestehenden Wohngebäude mit Dachraumausbau
(1989/90)
Das 1890 errichtete Wohngebäude mit ca. 1550 m2 Wohn- und Gewerbefläche wurde durch Einbau von Bädern und Küchen in 9 Wohnungen, Modernisierung der Bäder sowie durch Erneuerung sämtlicher Zu- und Abwasserleitungen, Verstärkung der Elektro- und Gasversorgungsanlage wie Einbau von Gasetagenheizungen und Gegensprechanlage in Wohnungsausstattung und Infrastruktur modernisiert. Weitere Maßnahmen: Dachstuhlsanierung, Neueindeckung, Fassadenerneuerung, Überarbeitung der Kastenfenster, Einbau von Isolierfenstern, Instandsetzung der Treppenhäuser, Wiederherstellung der Horizontalabdichtung des Kellermauerwerks. Für die Durchführung der Maßnahmen wurden öffentliche Mittel nach den Mod-Inst-Richtlinien bei der WBK beantragt und bewilligt. Im Dachraum des Vorderhauses wurden 2 Drei-Zimmer-Wohnungen mit Dachterrasse errichtet. Der Dachraum des Seitenflügels wurde als Erweiterung der vorhandenen Wohnung im 4. OG ausgebaut. Durch diese Maßnahme wurden zusätzlich ca. 285 m2 Wohnfläche geschaffen.
PFLÜ 67 / LIB 15 -
MOD-INST Maßnahmen an einem bestehenden Altberliner Mietshaus
(1987/88)
Aufgrund eines langjährigen Reparaturstaues mußten sämtliche Hoffassaden komplett neu verputzt werden, die historische Straßenfassade wurde stuckmäßig wieder ergänzt und sämtliche Zinkbleche erneuert. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden sämtliche Einfachfenster durch Isolierfenster ersetzt sowie sämtliche Balkondichtungen erneuert. Zweiter Schwerpunkt war die Gebäudeinfrastruktur. Hier wurden die Gesamtanlagen von Zu- und Abwasser sowie der Stromversorgung neu installiert.
WART 40 -
Machbarkeitsstudie Amtsgericht Hohenschönhausen Berlin
(Aktuell)
Auf dem Grundstück Wartenberger Strasse 40 wurde das 1969/70 errichtete 4-geschossige Bürogebäude im Jahr 1991 in ein Amtsgerichtsgebäude umgenutzt. Fehlende Büroflächen wurden durch Anbau von zwei jeweils 3-geschossigen Containerflügeln als provisorische Baumaßnahme hergestellt. Nunmehr ist im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob das aktuelle Raumprogramm durch Neubau bzw. Teilneubau und Sanierung bzw. Umbau auf dem Grundstück unter der Prämisse des weiterlaufenden Betriebes unter Einbeziehung ggf. notwendiger baulicher Zwischenlösungen realisiert werden kann.
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